Einsatzbereich

Wasser gilt als wichtigstes Lebensmittel. In Deutschland fördern derzeit rund 240 Brunnenbetriebe aus den Tiefen der Erde Wasser an die Oberfläche, das in vier Kategorien unterschieden wird: Heil-, Mineral-, Quell- und Tafelwasser.
Kanäle
Wir waschen uns die Hände, wir duschen, erleichtern uns auf der Toilette und reines Wasser befreit uns von Schmutz und Exkrementen. Es entschwindet im Ausguß und im Ablauf. Verborgen vor unseren und den Augen der Öffentlichkeit verschwindet es im Untergrund, Kanäle sorgen dafür, dass unser Abwasser an seinen Bestimmungsort gelangt.

Unermüdlich transportieren sie Unmengen von Schmutzwasser und Abfällen. Eine große Hilfe aber auch eine Risikoquelle! Nach einer Hochrechnung versickern in Deutschland jährlich rund 20 Prozent des Abwassers aus beschädigten Kanälen in den Untergrund. Nicht jedes schmutzige Wasser, das den Kanal auf diesem Weg verlässt, ist schädlich, aber denken wir an die vielen Zusatzstoffe, die wir dem Abwasser mitgeben, sei es über Wasch- und Spülmittel oder sonstige Reinigungsmittel im privaten Bereich oder Substanzen aus industriellen Betrieben. Nicht alles ist rechtens, was sich ereignet. Deswegen ist der ordnungsgemäße Zustand der Abwasserleitungen besonders wichtig. Damit unser Abwsser auch dort ankommt, wo es hin soll – in der Kläranlage – und nicht unerwünscht aus dem Kanal austritt und das umliegende Erdreich und damit ggf. auch das Grundwasser verunreinigt oder sogar vergiftet.

itv liefert mit seinen speziellen Kanalinspektionskameras einen wesentlichen Beitrag für die Zustandserfassung und Schadensermittlung der Kanäle.

In Kanalisationen treten eine Vielzahl von Schäden mit den unterschiedlichsten Ausmaßen und Folgen auf. Neben einer Beeinträchtigung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Entwässerungsnetze sowie der Standsicherheit, verbunden mit möglichen Verkehrsgefährdungen, ist im Schadensfall fast immer von auftretenden Undichtigkeiten auszugehen. Dies hat in Abhängigkeit von den hydrogeologischen Gegebenheiten eine Infiltration des Grundwassers, oftmals auch verbunden mit Bodeneinspülungen oder eine Exfiltration des Abwassers, verbunden mit möglichen Kontaminationen des Bodens und Grundwassers, zur Folge.

Unter Kanalinspektion werden Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes von Kanälen und der zugehörigen Bauwerke verstanden. Die rechtliche Grundlage für die Notwendigkeit einer Inspektion ergibt sich aus der Verkehrssicherungspflicht nach BGB und der allgemeinen Sorgfaltspflicht des Betreibers gemäß Wasserhaushaltsgesetz (§§ 1a, 18b) und den jeweiligen Landeswassergesetzen (wie z.B. Eigenkontrollverordnung, Eigenkontrollüberwachung). Eine Kanalinspektion ist daher i.d.R. Voraussetzung jeder Instandsetzungs- oder Sanierungsmaßnahme. Durch sie können Abflusshindernisse, Lageabweichungen, mechanischer Verschleiß, Innenkorrosion, Risse, Grundwasserinfiltration etc. erfasst und qualitativ beurteilt werden. Stellen die Ergebnisse der optischen Inspektion keine ausreichende Grundlage zur Bewertung der vorhandenen Schäden dar, so sind zur quantitativen Beurteilung weiterführende Untersuchungen wie z.B. Dichtheitsprüfungen, Rohrwerkstoffuntersuchungen, Profil- und Lagemessungen durchzuführen.

Ebenso wie beim Kanalneubau kommt auch bei der Kanalinspektion, Schadensplanerstellung und Sanierung der Qualität der Arbeit eine wesentliche Rolle für den dauerhaften Erfolg zu. Auch die Form der Verwaltung und EDV-technischen Einbindung der großen Datenmengen kann entscheidend dafür sein, ob die Informationen auch langfristig nutzbar sind.
Brunnen und Tiefbrunnen
Ab ins Wasser, schnell unter die kühle Dusche oder einen Sprung in den Pool – und viel trinken. Wasser – für uns eine Selbstverständlichkeit. Duschen, kochen, putzen oder Blumen gießen. Jeden Tag verbrauchen wir im Durchschnitt etwa 130 Liter Wasser.

Grundwasser wird über Brunnen und Quellen aus dem Boden entnommen. Aus etwa 25.000 Brunnen in Deutschland wird für 85 Millionen Menschen sauberes Trinkwasser gefördert.

Doch jeder Brunnen verstopft mit den Jahren und die Fließleistung wird immer geringer. Der Brunnen muss inspiziert und gereinigt werden. Moderne und hochdruckdichte Kameras überprüfen den Brunnen und seine Filterrohre bis auf den Grund, Pumpen werden inspiziert. An den Filtern und Pumpen haben sich im Laufe der Jahre Ablagerungen festgesetzt. Daran lässt sich der Grad der Verschmutzung einfach ablesen. Mit einer hochauflösenden, ferngesteuerten Unterwasserkamera wird jeder Meter untersucht. Die Kamera muss einem Wasserdruck von 50 bar und mehr standhalten. Der Blickwinkel ist variabel, ob geradeaus oder zur Seite, jeder Zentimeter kommt zum Vorschein. Ist der Zustand erfasst, wird der Brunnen entsprechend den festgestellten Verunreinigungen oder Schäden gereinigt oder saniert. Dann kann wieder unser lebensnotwendiges Wasser aus der Tiefe der Erde nach oben transportiert werden und gelangt nach sorgfältiger Reinigung und Behandlung wieder bei uns im Wasserhahn.

Kamine
Es ist kalt, wir heizen - Wärme schafft Gemütlichkeit. Unsere Heizung gibt ihr bestes und der Rest entweicht über den Kamin. Abgass sind aber auch aggressiv, schaden dem Kamin. Ständig wechselnde Feuchtigkeit belastet den Kamin, irgendwann steht eine Sanierung an – aber wann ? Auch hier kann eine visuelle Inspektion die erforderliche Klarheit schaffen. Soll eine aussagekräftige Beurteilung des Kaminzustandes erfolgen oder handelt es sich um lange Kaminrohre, ist eine Kamera für die Inspektion erforderlich. itv Kaminkameras sind für diese Einsatzzwecke ausgestattet und bieten eine Vielzahl von Optionen.

Kraftwerke
Ob Heizkraftwerk oder Kernkraftwerk. Ob Kühlmittelleitung oder Reaktordruckbehälter, ob normale Umgebung oder radioaktivbelastet, itv Inspektionssysteme können für die verschiedensten Umgebungsbedingungen ausgelegt werden und schaffen in jeder Situation den nötigen Einblick. Eine Technik für den sicheren Betrieb, zum Schutz des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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